Alltagsunterstützung und Begleitung

Gesetzliche Grundlagen
§ 55 Abs. SGB IX und § 58 SGB IX sowie § 53 und § 54 SGB XII

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Familienentlastenden Dienstes unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung bei der Planung und Gestaltung ihrer Lebensentwürfe durch gezielte Förderung von praktischen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen.

In Zusammenarbeit mit den Betroffenen, den Angehörigen und anderen Institutionen der Behindertenhilfe werden gemeinsame Schritte zur Selbstbestimmung und Integration auf allen gesellschaftlichen Ebenen angestrebt.

Für die Gewährung von Leistungen ist der entsprechende Sozialhilfeträger zuständig.

 

Art und Umfang des Angebotes

  • Training von Verkehrssicherheit und Orientierungsfähigkeit
  • Unterstützung und Training bei dem Gebrauch von Hilfsmitteln
  • Unterstützung und Hilfe im Umgang mit anderen Menschen
  • Hilfen im Umgang mit eigenen Verhaltensschwierigkeiten
  • Lernen von Strategien zur Konfliktbewältigung

 

Entsprechend des individuellen Bedarfes kann ein kontinuierliches Training oder eine dauerhafte Begleitung nötig sein.

Der Umfang richtet sich nach den jeweiligen Fähigkeiten des Menschen mit Behinderung und den notwendigen Terminen z.B. bei Therapeut(inn)en, Ärzt(inn)en oder Behörden.

 

Hilfen und Unterstützung im häuslichen Bereich

Art und Umfang des Angebotes

  • Altersgemäße Betreuungs- und Beschäftigungsangebote in der häuslichen und außerhäuslichen Betreuung
  • Stunden- oder tageweise Entlastung der Angehörigen durch die vorübergehende Übernahme der Betreuung des Menschen mit Behinderung.

 

Zu den Inhalten der Betreuung gehören beispielsweise:

  • Hilfen, Unterstützung und Begleitung bei der altersgemäßen Freizeitgestaltung
  • Hilfen und Unterstützung im Bereich der Körperpflege
  • Hilfen im Bereich der Mobilität (z.B. Lagern, Betten, Aufsuchen der Wohnung)
  • Hilfen und Unterstützung im Bereich der Ernährung
  • Vermittlung von Hilfen im häuslichen oder außerhäuslichen Bereich entsprechend des Hilfebedarfes (z.B. an Sozialstationen, Nachbarschaftshilfe)

 
Zeiten und Dauer der Unterstützung richten sich nach den persönlichen Bedürfnissen und Notwendigkeiten der Familien.

 

Freizeitgestaltung und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

Art und Umfang des Angebotes

  • Begleitung bei Besuchen von Freunden und bei der Teilnahme von Gruppenveranstaltungen
  • Begleitung bei der Teilnahme an Sport- oder Spielangeboten
  • Begleitung zu kulturellen Veranstaltungen
  • Unterstützung bei kreativen Tätigkeiten
  • Besuch von Bildungsangeboten (z.B. Volkshochschulkurse)


Entsprechend der persönlichen Interessen und Fähigkeiten kann dies in Form von Beratung, Vermittlung an geeignete Freizeitanbieter, Begleitung oder aktiver Unterstützung geschehen.

Die Freizeitangebote können stundenweise (z.B. in Form von Kursen), tageweise (in Form von Wochenendfreizeiten oder Urlaubsreisen), in Einzel- oder Gruppenveranstaltungen wahrgenommen werden.

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