Gegen Rechtsruck

SOZIAL & LAUT

Wer sind wir?

Wir sind sozial, weil Menschlichkeit und Menschenrechte keine Frage der Meinung sind. Wir sind laut, weil Schweigen keine Lösung ist.

SOZIAL UND LAUT ist ein Zusammenschluss sozialer Einrichtungen und Organisationen, die sich gemeinschaftlich und trägerübergreifend gegen den Rechts(d)ruck in unserer Gesellschaft stellen.

Wir treten öffentlich und solidarisch für Menschen ein, die durch politische und gesellschaftliche Strömungen an den Rand gedrängt und die von Rassismus und Diskriminierung jeglicher Form bedroht werden.

Wir fordern und fördern Zivilcourage, Demokratiebildung und eine Kultur des respektvollen Miteinanders.

Wir sind parteiunabhängig, antifaschistisch und den Menschenrechten, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN, im UN-Zivilpakt und im UN-Sozialpakt verankert sind, verpflichtet.

Wir stehen ohne Wenn und Aber zum Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und zur darin verankerten freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Wir stehen für ein lautes Nein zu Hass, Hetze und rechter Gewalt.

Wir stehen gemeinsam …

  • für die Erhaltung und Förderung gleicher Rechte, gleicher Chancen, gleicher Würde – für Alle.
  • gegen soziale Ungleichheit.
  • für soziale Gerechtigkeit, Gemeinschaft, Inklusion und eine starke Zivilgesellschaft.
  • für eine solidarische Gesellschaft, in der alle einen sicheren Platz finden, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Erkrankung, Behinderung, sozialem Status, Einkommen und Beschäftigungsverhältnis, sowie sexueller Orientierung.
  • für die unbehelligte Möglichkeit der freien Wahl der Lebenspartner*innen.
  • als solidarische Verbündete an der Seite queerer Menschen und verteidigen ihre Rechte ohne Vorbehalt. Genauso stellen wir uns klar gegen strukturellen, institutionellen und individuellen Rassismus (antimuslimischer Rassismus, Anti-Schwarzer Rassismus, antislawischer Rassismus, antiasiatischer Rassismus, Gadjé-Rassismus, etc.), Antisemitismus, Sexismus, Ableismus, Klassismus, Adultismus, Ageism (Altersdiskriminierung) und jede weitere Form struktureller Diskriminierung. Wir betrachten Angriffe auf marginalisierte Gruppen als Angriffe auf eine offene und demokratische Gesellschaft.
  • für politische Aufklärung.

Wir möchten …

  • Menschen eine Stimme geben, die selten gehört werden.
  • Seite an Seite stehen gegen Ausgrenzung, Rassismus, Sexismus und jede Form der Diskriminierung: in unseren Einrichtungen, in unserem Umfeld, in der Gesellschaft, in Kassel und Umgebung.
  • aufmerksam machen auf die Verrohung der Sprache und das Normalisieren von rechten Parolen.
  • Räume schaffen und Möglichkeiten eröffnen für Dialog, Schutz und Diskurs.
  • auf Entwicklungen aktueller (Sozial-)Politik „sozial und laut“ reagieren.
  • Sparmaßnahmen auf Kosten von Minderheiten, die sich nicht gut öffentlich äußern können, verhindern.
  • öffentliche Diskurse mit politischen Entscheidungsträger*innen ermöglichen und anregen.
  • einen Beitrag zu einer fairen und sachlichen Debatte leisten.
  • die historische Verantwortung der Sozialen Arbeit ernst nehmen: Haltung zeigen bezieht sich nicht nur auf jede/n Einzelne/n, sondern auf den gesamten Arbeitsbereich Soziale Arbeit.
  • einem Verständnis von sozialer Arbeit wie im Nationalsozialismus entgegenwirken.
  • Wir müssen uns in die Politik einmischen, weil sich sonst die Politik in die Soziale Arbeit einmischen wird.